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Aktuelle Themen:

Sanierung, Erschließung Hälde, Eisenbahnstraße, Gemeinschaftsschule, KiTAs, Neubau Feuerwehrmagazin.


Termine: Martinsgansessen 2016: 20. November, 12:00 Uhr im Vereinsnebenzimmer der Gemeinschaftshalle.


Aktueller Bericht: Gemeinschaftsschule (Dr. Martin Pfeiffer, CDU Fraktion)

Am 08.11.16 hat der Gemeinderat eine wichtige Entscheidung bezüglich unserer Glemstalschule getroffen. Es ging dabei um die Frage, ob durch ein Gutachten die Machbarkeit einer Sekundarstufe II (gymnasiale Oberstufe) geprüft werden soll. Der entsprechende Antrag wurde mit deutlicher Mehrheit (14 zu 5 Stimmen) abgelehnt. Damit ist klar, dass es an der Glemstalschule keine gymnasiale Oberstufe geben wird. Der Beschluss bedeutet aber keineswegs, dass den leistungsstarken Gemeinschaftsschülern der Weg zum Abitur verbaut oder erschwert wird.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis eines sehr langen Prozesses, der sich mit vielen Beratungen, Gesprächen und Diskussionen über die letzten Jahre erstreckt hat. Diese fanden aus verschiedenen Gründen i.A. im nichtöffentlichen Raum statt. Folgt man der Berichterstattung der Presse, bleibt vieles unvollständig und damit auch unverständlich. Wir möchten daher in diesem Artikel anhand einiger Punkte erläutern, warum wir uns gegen eine gymnasiale Oberstufe an der Glemstalschule entschieden haben.

Befürworter einer gymnasialen Oberstufe an der Glemstalschule führen immer wieder die Durchgängigkeit des pädagogischen Konzeptes ins Feld. Bei einem Schulwechsel käme es zu einem Bruch in der Bildungslaufbahn. Diese Aussage ist richtig. Insbesondere ist sie richtig für die Schüler, die nach Erreichen des Haupt- oder Realschulabschlusses in eine Berufsausbildung einsteigen. Sie beginnen eine betriebliche Ausbildung und besuchen die Berufsschule. Beide Institutionen pflegen Lernformen, die sich deutlich von denen an der Gemeinschaftsschule unterscheiden. Trotzdem nehmen auch die Fürsprecher der Sekundarstufe II an, dass dieser Übergang von den Schülern erfolgreich gemeistert wird. Sie tun dies zu Recht, denn schließlich wird dies die Bildungsbiographie der Mehrheit der Gemeinschaftsschüler werden.

Wenn man davon ausgeht, dass die Schüler auf mittlerem Lernniveau den Umstieg in ein anderes Ausbildungssystem meistern können, warum traut man das den „leistungsstarken“ Schülern nicht zu? Es wird nicht ausgesprochen, aber offensichtlich betrachtet man die Lehrformen anderer Schularten als unterlegen. Und gleichzeitig traut man den eigenen Schülern nicht zu, mit dem methodischen Rüstzeug, das sie sich an der Gemeinschaftsschule erworben haben, auch auf anderen Schularten erfolgreich zu sein. Es geht hierbei ja nicht um Kinder, sondern um Jugendliche im Alter von 16 Jahren. Die Fähigkeit zu eigenständigem und eigenverantwortlichen Lernen, wie sie laut pädagogischem Konzept der Glemstalschule vermittelt wird, ist eine sehr gute Voraussetzung sowohl für ein erfolgreiches Berufsleben als auch für den Übergang auf ein Gymnasium. An den anderen Gemeinschaftsschulen im Land scheint man das ebenso zu sehen. Auch an diesen Schulen wird damit geworben, dass den leistungsstarken Schülern das Abitur ermöglicht wird. Allerdings wird dort explizit darauf hingewiesen, dass dieser Weg nach der zehnten Klasse an einer anderen Schule fortgesetzt wird. Offensichtlich ist das für über 290 Gemeinschaftsschulen im Land kein Problem. In den meisten Fällen haben diese Schulen Kooperationen mit einem oder mehreren beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien aufgebaut, so dass der Weg zum Abitur klar aufgezeigt werden kann. Das Argument „Bruch in der Bildungslaufbahn“ ist kein Grund für die Einrichtung einer gymnasialen Oberstufe an der Glemstalschule.

Von den Elternvertretern wird angeführt, dass sich viele Eltern deshalb für die Glemstalschule entschieden hätten, weil „explizit damit geworben wurde, dass alle Schulabschlüsse bis hin zum Abitur an ein und derselben Schule möglich seien.“ (Stellungnahme des Elternbeirats der Glemstalschule vom 14.10.16). Dieses Argument ist aus Sicht der Eltern durchaus verständlich –Verlässlichkeit ist eine Grundvoraussetzung für Vertrauen. Das gilt für Personen wie für Institutionen. Genau aus diesem Grund haben der Gemeinderat Hemmingen und darüber hinaus der Gemeindeverwaltungsverband als Schulträger die Schulleitung in den vergangenen Jahren mehrfach darauf hingewiesen, wie die Eltern korrekt zu informieren seien: Die Schulart Gemeinschaftsschule ermöglicht den Zugang zum Abitur; eine Aussage, ob das Abitur an der Glemstalschule abgelegt werden kann, ist nicht möglich. Daher sollte eine entsprechende Werbung unterbleiben. Dies würde übrigens auch dann noch gelten, wenn der Hemminger Gemeinderat am 08.11.16 für das Gutachten gestimmt hätte; eine verlässliche Aussage, ob das Abitur an der Glemstalschule abgelegt werden kann, hätte es in diesem Fall nicht vor Frühjahr 2018 gegeben. Leider hat sich die Schulleitung offensichtlich über diese Sachverhalte hinweggesetzt. Dass sich Eltern heute getäuscht fühlen, ist verständlich. Die Schuld hierfür trifft aber weder den Hemminger Gemeinderat oder den GVV noch das Kultusministerium.

„Ohne eine Oberstufe wird die Schule für leistungsstarke Schüler unattraktiv“ (Stellungnahme Elternbeirat). Zunächst stellt sich die Frage, warum leistungsstarke Schüler anstelle eines allgemeinbildenden Gymnasiums eine Gemeinschaftsschule besuchen sollten. Hierfür sprechen eine Reihe von Gründen. Die Glemstalschule wirbt zu Recht damit, dass die Lehrer im Unterricht moderne Lehrmethoden anwenden. Insbesondere die individuelle Planung und Betreuung des Lernens stellen Pluspunkte dar. Die Schüler erwerben neben fachlichem Wissen auch Methodenkompetenzen. All dies macht die Glemstalschule attraktiv – unabhängig vom fachlichen Leistungsvermögen der Schüler. Der Weg zum Abitur dauert über die Gemeinschaftsschule neun Jahre und nicht acht wie an den Gymnasien in Korntal-Münchingen (GKM) und Markgröningen (HGG). Das kann ein weiterer Grund sein, bei einer Gymnasialempfehlung statt eines allgemeinbildenden Gymnasiums die Gemeinschaftsschule zu besuchen. Beim Werben um leistungsstarke Schüler ist mehr Vertrauen in die Vorzüge dieser Schulart angebracht. Nicht der notwendige Schulwechsel in der Oberstufe machen die Glemstalschule unattraktiv, sondern das Schlechtreden durch Aussagen wie die oben zitierte – und zwar nicht nur für leistungsstarke Schüler.

Als weiteres Argument für die Einrichtung einer Sekundarstufe II an der Glemstalschule hört man, dass eine Gemeinschaftsschule ohne Oberstufe für Realschul- und Gymnasiallehrer uninteressant sei: „Ohne Oberstufe werden engagierte Gymnasial- und Realschullehrer, die sich für das pädagogische Konzept der Gemeinschaftsschule begeistert und eingesetzt haben, das Interesse an der Schule verlieren und für sich keine Zukunft mehr sehen.“ (Stellungnahme Elternvertreter). Wie in dieser Stellungnahme angeführt, haben sich die Lehrer für das pädagogische Konzept und nicht für eine Schulstruktur begeistert. Die oben genannten Gründe, die die Glemstalschule für Schüler attraktiv machen, gelten in ähnlicher Form ebenso für die Lehrer. Insbesondere das alternative Verständnis von der Rolle des Lehrers als Mentor und Lernbegleiter dürfte unsere Glemstalschule für die meisten Pädagogen als Arbeitsplatz attraktiv machen. Weiterhin unterrichten Realschullehrer auch an Realschulen nur bis zur Klassenstufe 10; die fehlende Oberstufe macht die Glemstalschule also nicht unattraktiver.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die immer wieder angeführten Argumente für die Einführung der Sekundarstufe II an der Glemstalschule ins Leere laufen. Die CDU Hemmingen bevorzugt daher ein alternatives Konzept zur Weiterentwicklung der Glemstalschule.

Eine verlässliche und attraktive Perspektive bietet die Glemstalschule am besten durch Kooperationen mit allgemeinbildenden (HGG in Markgröningen und GKM in Korntal) sowie beruflichen Gymnasien (beispielsweise dem beruflichen Zentrum in Ludwigsburg). Hierbei kann die Schule eigenverantwortlich agieren und muss nicht auf einen Entscheid im Kultusministerium warten. Dieses Konzept, das bei zahlreichen Gemeinschaftsschulen im Land bereits praktiziert wird, kann unmittelbar umgesetzt werden. Die genaue Ausgestaltung wird zwischen den Schulen vereinbart. Im Allgemeinen sehen solche Kooperationen eine Reihe von Maßnahmen vor. Dazu können beispielsweise der Austausch von Lehrkräften oder der phasenweise Besuch des Kooperationsgymnasiums durch Gemeinschaftsschüler gehören. Nach Erreichen des Realschulabschlusses wechseln die in Frage kommenden Gemeinschaftsschüler in die Klassenstufe vor der Kursstufe, so dass sie nach drei weiteren Jahren dort das Abitur ablegen können. Dieser Weg wurde in der Vergangenheit (auch ohne explizite Kooperation) von zahlreichen Absolventen der Realschule erfolgreich beschritten – meist an beruflichen Gymnasien.

Die Entscheidung gegen die Sekundarstufe II ist eine Entscheidung für eine selbstbestimmte Weiterentwicklung der Glemstalschule. Es bleibt zu hoffen, dass diese Chance jetzt auch ergriffen wird.

 

Hemmingen, 17.11.16
CDU-Fraktion
Martin Pfeiffer


Die Hälde in POP- Art

Thema Asyl. Bericht zu unserer erweiterten  Veranstaltung Erzeuger vs. Verbraucher

 

Für die ungewöhnliche Uhrzeit, Samstagvormittags hatten wir eine sehr gut besuchte Veranstaltung zum Thema Verbraucher vs. Erzeuger von Lebensmitteln. Gäste, Experten aber auch unser Europaabgeordneter Rainer Wieland, MdB Steffen Bilger, MdL Konrad Epple und Gemeinderäte waren vertreten. Wie es in diesen Zeiten aber ist, war das Thema Asyl auch in dieser Veranstaltung präsent. Aus diesem Grund und mehreren Anfragen werden wir den Bericht zur Veranstaltung zweiteilen und heute mit diesem alles überlagernden Thema beginnen. Es soll den Standpunkt vieler Mitglieder der CDU Hemmingen aufzeigen. Den Bericht zum eigentlichen Veranstaltungsthema werden wir in der kommenden Woche nachreichen. Man traut sich derzeit vor lauter „Willkommenskultur“ schon gar nicht mehr differenziert über die Angelegenheit zu sprechen. Aber angesichts der Dimension des Problems und des inflationär verwendeten Begriffes „Kultur“ erlauben wir uns hier bei der CDU Hemmingen den Begriff der „Differenzierungskultur“ einzuführen.  Alles was derzeit in Europa ankommt, wird unter dem Begriff „Asyl“ zusammengefasst. Dabei sollten wir dieses grundgesetzlich verbriefte Recht nicht verwässern.  Zitat Genfer Flüchtlingskonvention, Artikel  1: „Als Flüchtlinge anzuerkennen sind Menschen, die sich außerhalb ihres Heimatlandes befinden und berechtigte Furcht haben müssen, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, politischer Gesinnung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt zu werden. Wirtschaftliche Not, Naturkatastrophen oder Armut werden nicht als Fluchtgründe im Sinne des internationalen Asylrechts anerkannt.“ Zitat Ende. Also es gibt derzeit leider sehr viele asylberechtigte Menschen, insbesondere aus Syrien und einigen Ländern des bedauerlicherweise gescheiterten „arabischen Frühlings“ denen in ihrem Heimatland der Tod durch den eigenen Staatspräsidenten oder religiöser Eiferer droht. Es gibt aber auch viele, die diese Situation nutzen um  – insbesondere aus diversen Ländern des Balkans -  nichts anderes vorhaben als in unsere Sozialsysteme einzuwandern. Dies gilt es ebenso zu unterbinden wie die an Schleuser bezahlte Auswanderung zentralafrikanischer Bürger mit dem Versprechen an die Zurückgebliebenen, aus Europa ganze Familien unterhalten zu können.  Wohl wissend, dass die meisten weder die Durchquerung der Sahara, noch die Überfahrt über das Mittelmeer überleben. (vgl.  „Spiegel“ Nr. 36- 37). Hier gibt es einfach einen gigantischen Bevölkerungsdruck, der anders als durch Export nach Europa gelöst werden muss. Es ist ein Geschäftsmodell krimineller Banden, denen es egal ist ob sie Drogen oder Menschen handeln (siehe LKW mit 71 Toten in Österreich). Hier gilt es in der Aufnahme zu differenzieren und klare Prioritäten zu setzen. Den einen Asyl gewähren und die anderen konsequent abschieben. Auch wenn sich derzeit fast alle von der Presse über drittklassige Schauspieler, die sonntagsabends ballernd und mordend durch den Tatort rennen, sich als Welterklärer verstehen und die grenzenlose Aufnahme Aller fordern. Auch mit dem Argument, dadurch unser demografisches Problem  und den Fachkräftemangel zu lösen. Was für traurige Figuren sind es, die einen Krieg argumentativ nutzen um unsere eigenen Probleme zu lösen. Wenn die aus Afrika oder Asien fliehenden wirklich Agrarexperten,  Ingenieure oder Ärzte wären sollten sie aus einem UNO-Topf ein fürstliches Gehalt bekommen. Sie würden in ihren eigenen Ländern wirklich dringender benötigt als hier. Natürlich wird man mit dieser Argumentation derzeit sofort in die braune Ecke gestellt. All denen sei gesagt: Nicht mit uns. Nicht mit der CDU Hemmingen und der CDU insgesamt. Wir sind Demokraten. Vielleicht haben wir nur noch nicht den Blick für die Realität komplett verloren. Vermutlich stehen wir derzeit erst  am Anfang einer Welle, deren Scheitelpunkt noch niemand kennt. Wenn irgendwann einmal die Stimmung umkippt, werden die Till Schweigers und alle die, die aus der Angelegenheit medial Honig saugen, vermutlich nicht mehr zu sehen sein. Für sie ist dann die Party zu Ende, den Kater hat die Gesellschaft. Hat sich schon mal jemand überlegt woher der zusätzliche Wohnraum kommen soll, in einer Zeit, in der Normalverdiener große Mühe haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden? Oder woher die vielen Jobs kommen sollen? Man muss schon sehr naiv sein, wenn man glaubt, die ungeregelte Zuwanderung würde unser Fachkräfteproblem lösen. Die Aussagen von Bundeskanzlerin Merkel: „es gibt keine Obergrenze“, oder MP Kretschmann: „das Boot ist nie voll“ sind falsch. Man kann eine Gesellschaft durch zu viel Zuwanderung auch überfordern. Unabhängig vom Thema Asyl; klassische Zuwanderungsländer wie Kanada oder Australien begrenzen Ihre jährliche Zuwanderungsrate. Bei aller Kritik an der großen Politik möchten wir uns hier in Hemmingen bei allen ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe Tätigen bedanken. Ohne dieses Engagement wäre eine solche Aufgabe nicht zu bewältigen. Auch die CDU Hemmingen wird alles dafür tun, Berechtigte, die in Hemmingen ankommen menschenwürdig unterzubringen und in die Gemeinschaft zu integrieren. Dies erfordert einen finanziellen Kraftakt der Gemeinde mit Geld, das in keinem Haushaltsplan vorgesehen ist und an anderer Stelle eingespart werden muss. Die CDU Hemmingen wird sich weiterhin für ein Zuwanderungsgesetz einsetzen, welches die Migration steuert und begrenzt. Hier gibt es einen Antrag der Hemminger CDU an die Bundespartei, der ebenfalls hier veröffentlicht wurde.

Wir freuen uns auf Ihre Resonanz. Schreiben Sie uns:

cdu.ov.hemmingen@gmail.com, Facebook, die Dialogplattform der HP oder sprechen Sie uns einfach an. Demokratie lebt vom Mitmachen.

Für die CDU Hemmingen
Wilfried Gentner, Walter Bauer



 Grün- Rotes Demokratieverständnis?

Kommunale Selbstverwaltung ist ein hohes Gut in unserer Demokratie. Wir erleben hier gerade, dass die Politik des Zuhörens und Gehörtwerdens, die der Grüne Ministerpräsident Propagiert hat nichts anderes als Lippenbekenntnisse sind. In zahlreichen Sitzungen des Gemeinderates, der Fraktion, des GVV, Sondersitzungen an einem Sonntagabend, Sitzungen der Fraktionsvorsitzenden mit den Ministerien und deren untergeordneten Behörden haben wir in öffentlichem Diskurs, wie es sich für eine Demokratie gehört eine Lösung für unsere Gemeinschaftsschule erarbeitet. Eltern, Elternbeiräte, die Schulleitung alle waren eingeladen, nicht alle waren mit dem Resultat zufrieden. Aber damit muss man in einer Demokratie leben.
Dann erfahren wir 2 Stunden vor der finalen Sitzung: alles in die Tonne, das Ministerium regiert durch bis in die Kommunen und bestimmt per Order 5-zügigkeit für die Schule. Eine Brüskierung wirklich aller Parteien unseres Gemeinderates und der Schwieberdinger Kollegen. So sahen es auch die Mitglieder der SPD und der Grünen- Fraktion. Man hätte sich früher eine Schulentwicklungsplanung gewünscht. Aber das wurde unterlassen. Eine denkwürdige, fast schockierende Sitzung auf dem Hemminger Rathaus.
Aus dem Gesetzestext:
Das Recht der kommunalen Selbstverwaltung ist in Art. 28 des Grundgesetzes (GG) verankert, dessen für die Kommunen zentraler Satz (Abs. 2 Satz 1) lautet:“

"Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln."

Dies sieht die derzeitige Landesregierung offensichtlich nicht so.



Öffentliche Fraktionssitzung zum Thema Schule, Kita, Bildung
 
bei unserer öffentlichen Fraktionssitzung zum Thema Schule Kindergarten konnten wir Interessierte aus mehreren Gemeinden begrüßen, deren Kinder die Glemstalschule besuchen. Diskutiert wurde der Status quo, die Situation mit der auslaufenden Realschule und die Weiterentwicklung der gymnasialen Oberstufe. Dabei haben wir unsere bekannte Position klargemacht und ebenso bedauert, dass die Entscheidung nicht jetzt mit dem Beginn der Baumaßnahmen für die Erweiterung/ Sanierung und Neubau Mensa zusammenfällt. Wir favorisieren eindeutig ein Modell, das eine Kooperation mit einem allgemeinbildenden Gymnasium und einem beruflichen Schulzentrum vorsieht. (Foliensatz)
Ein weiterer Punkt war die Kindergartensituation in Hemmingen, die mit den erwarteten Neubürgern im Baugebiet Hälde, aber auch mit der demografischen Entwicklung und Umwandlung der Gebäude des Schlossparks und des Schaucherts schritthalten muss. Erste Ideen gibt es, die Verwaltung legt neue Zahlen vor, dann fällt eine Entscheidung.

 

Danke allen Teilnehmer(innen) für Ihren Besuch. Demokratie lebt vom Mitmachen.



CDU Thema: Energie


Am 20.04.2015 veranstaltete der CDU Ortsverband gemeinsam mit unseren Freunden aus Markgröningen einen Informationsabend zum Thema Energie.

Der Energiemix der Hemminger Anlagen besteht aus den Biogasanlagen Haldenhof und Huber, dem Biomethan- Blockheizkratftwerk und der Holzhackschnitzel/ Pelletanlage sowie zahlreichen Solardächern auf den Gebäuden Hemmingens. Hier einmal einige Fakten ohne Betrachtung des Solarstromes: das aktuelle Wärmenetz mit einer Länge von fast 9km versorgt 2000 Haushalte durch effiziente Verbrennung nachwachsender Rohstoffe aus der Region. Die Anlagen liefern 15.000 MWh Strom!! Und 20.000 MWh Wärme. Natürlich gab es Belastungen vor allem Im Bereich der Bahnhofstraße während der Bauzeit der Wärmeleitungen. Insgesamt ist das Gesamtsystem aber ein Erfolgsmodell. Hemmingen könnte sich zu Spitzenlastzeiten autonom versorgen und ist somit einer der größten Bioenergieorte Deutschlands.




Peter Huber
mit der Bürgermedaille ausgezeichnet

im Rahmen des Bürgerempfangs 2015 wurde Peter Huber mit der Bürgermedaille Hemmingens ausgezeichnet. 43 Jahre Gemeinderat, CDU Gründer, langjähriger Vorstand der CDU Hemmingen. Vom Ortsverband erhielt Peter ein von Claudia Jungeilges gestaltetes Buch, in dem sich viele politische Weggefährte verewigt haben





Gymnasiale Oberstufe

Ein weiteres Thema in den kommenden Wochen und Monaten ist die Einführung der Gymnasialen Oberstufe an der Glemstalgemeinschaftsschule, obwohl die Gymnasien in Markgrönningen, Korntal und Ditzingen mit viel Steuergeld ausgebaut werden. Es wurde noch nicht abgestimmt. Aber angesichts insgesamt sinkender Schülerzahlen und der vermutlichen Abwanderung der derzeitigen Schüler aus Eberdingen/Hochdorf in Richtung Vaihingen können wir uns nicht vorstellen hier eine gymnasiale Konkurrenz aufzubauen um Egoismen zu befriedigen.




Die Hälde

Wohngebiet Häldeso könnte das Wohngebiet Hälde aussehen. Die Erdarbeiten und der Straßenbau haben begonnen. Animation ........


CDU Hemmingen 40 jähriges Jubiläum. Bilder...




Interkommunale Gewerbegebiete
  Die Region Stuttgart versucht derzeit interkommunale Gewerbegebiete auszuweißen. Das bedeutet dies? Es werden zukünftig in den Orten keine weiteren Gewerbegebiete genehmigt. Der Bedarf wird versucht entlang den Autobahnen zu decken um die Verkehrsbelastung in den Orten zu minimieren. Ein Gewerbegebiet könnte bei Zustimmung der Gremien in Schwieberdingen (Bosch) erweitert werden. Daran könnten sich die Gemeinden Hemmingen; Schwieberdingen, Möglingen, Markgrönningen beteiligen.

Die Gewerbesteuereinnahmen werden in einem noch zu bestimmenden Schlüssel umgelegt.



Verkehr  Das Im Bereich der Hauptstrasse 1 durch den gesamten Ort bis zur Heimerdinger Strasse, Einmündung, Bergstrasse wird es eine Tempo 30 Zone geben. Leider kann dies nicht für den gesamten Ort realisiert werden, da die Lärmbelastung an den anderen gebäuden nicht so hoch ist. (Laut LRA) 



Nebenbahn  Das Planfeststellungsverfahren der Ausbaustrecke nach Heimerdingen liegt vor: Wenn man bedenkt, dass eine neue Gleisanlage auf dem bisherigen Schotterbett ca 400 Seiten und mehrerer Dutzend Pläne beansprucht, dann wird klar, warum bei uns mittlerweile kein Projekt mehr umsetzbar ist. Dies ist reine Verhinderungstaktik. Daneben werden noch weitere Ausgleichsmaßnahmen notwendig, Bahnübergänge werden geschlossen
etc.



Friedhofsgebühren:  Nicht zuletzt durch die Intervention der CDU-Fraktion konnte eine übermässige Erhöhung der Friedhofsgebühren verhindert werden. Die Gebühren steigen nun so, dass die Betriebskosten (Bauhof, Wasser, Pflege) im wesentlichen ausgeglichen werden



Verkehr:  Eines der wichtigen Themen -nachdem die Schulsituation und die Kindergärten- in die Wege geleitet wurden ist die Verkehrsproblematik in Hemmingen


Energie:  Hemmingen könnte mit den bestehenden Biogas, Holzhackschnitzel und Solaranlagen soviel Energie erzeugen, um jeden Haushalt damit zu versorgen. Es ist damit in BW der größte "Bioenergieort"


Bahnstrecke: Die neuen Züge der Nebenbahn sind in Betrieb: Durch die Sanierung der Strecke und die neuen Triebwagen kann zwischen Hemmingen und Korntal mit 80 km/h gefahren werden. Der Anschluss an die S-Bahn erfolgt Taktgenau. Mit dieser Investition der Region, des Kreises und der Gemeinde wird ein wichtiger Beitrag zur Förderung des ÖPNV geleistet. Erste Zahlen belegen, dass die neue Verbindung sehr gut angenommen wird.





Haus der Gesundheit: 
 Das Ärztehaus- zukünftig Haus der Gesundheit ist im wesentlichen fristgerecht fertiggestellt worden und ist von den Eigentümern bezogen. Erste Reaktionen aus der Bevölkerung sehen die Architektur überwiegend positiv. Andere bezeichnen es als "gewöhnungsbedürftig".


Feuerwehr: im Rahmen der Hauptübung und

des "Tages der offenen Tür" zeigte die Hemminger Feuerwehr wieder ihre Einsatzbereitschaft. Die CDU- Fraktion wird diese wichtige ehrenamtliche Aufgabe wie in der Vergangenheit unterstützen. Bemerkenswert auch die große Zahl an Jugendlichen und Frauen in der Hemminger Wehr.

Schule/ Kindergarten:  in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor der Sommerpause wurden einige wesentliche Entscheidungen zur zukünftigen Bildungslandschaft in Hemmingen getroffen. Unsrer Entscheidung, den Kindergarten Seestrasse in den leerstehenden BauV der Schule überzuführen haben sich aus verschiedenen Gründen  (Demografie, Investitionskosten etc.) seit der ersten Besprechung nun auch Mitglieder anderer Fraktionen angeschlossen, so dass eine stabile Mehrheit für diese Lösung  enstand 14:5 Stimmen. Die CDU- Fraktion stimmte einstimmig für den Antrag.

Schule: in der selben Sitzung wurde beschlossen, die Variante Gemeinschaftsschule (oder sagen wir besser Fusion der Haupt- und Realschule)- also die Einführung des 2-gliedrigen Schulsystemes- innerhalb des GVV Schwieberdingen Hemmingen mit Aussenklassen in Hemmingen weiter zu verfolgen. Mehrere Gründe sprechen dafür. Die Hauptschulen werden nach dem aus der verbindlichen Grundschulempfehlung auslaufen. Die Realschule hat ebenfalls rückgängige Schülerzahlen. Die Gymnasien werden nicht angetastet. Es ist nicht die Gemeinschaftsschule, wie es sich die Landesregierung vorstellt. Es ist die Einführung des 2- gliedrigen Schulsystems durch die Hintertür.
Von Seiten der CDU- Fraktion gab es 2 Befürworter und 5 Gegner der Lösung.



Familienfreizeitplatz: Der Familienfreizeitplatz wurde im Rahmen eines "Festes der Kulturen" eingeweiht. Hoffen wir, dass die positive Stimmung der Einweihung auch im normalen Betrieb der Einrichtung anhällt.


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Felderrundfahrt: Die diesjährige Felderrundfahrt war wieder eine Mischung aus Kommunalpolitik vor Ort, Heimatgeschichte, Landwirtschaft und Diskussion über
Energieträger der Zukunft.




Freizeitplatz: Der Familienfreizeitplatz nimmt konkrete Formen an. Die Erdarbeiten sind erledigt, die Geräte werden aufgebaut. Interessierte können sich an der Erstellung beteiligen.


22. November: Stolperstein

In Hemmingen wurde ein "Stolperstein" verlegt. Die Aktion des Künstlers Gunter Demnig erinnert an Opfer der NS- Zeit. In ganz Europa sind bereits ca. 30000 solcher "Minigedenkstätten" zu einem Riesenmahnmahl geworden. Der Stein wurde zum Gedenken des Euthanasie-Opfers Julie Feucht in den Gehweg vor der Eisgasse 9 eingelassen

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Schule/ Kindergarten

Unsere Entscheidung, den Kindergarten Seestrasse in den Schulkomplex zu verlegen ist gefallen. Unsere Begründung:
Die Hemminger Schule ist komplett für ca. 8 Mio neu renoviert.
Der Bau 5 um den es geht war das letzte Gebäude in der Renovierung. Kosten ca. 1,8 Mio Euro.
Dieses Gebäude steht durch die gescheiterte Werkrealschule mit Schwieberdingen bereits heute leer.
Ab kommenden Jahr ist zu erwarten, dass keine 5. Hauptschulklasse mehr gibt, da bereits dieses Jahr bei einer Schülerzahl von nur 13 eine Ausnahmegenehmigung nötig war.
Durch den Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung sieht auch die Schulleitung die Hauptschule in Hemmingen vor dem Aus.
Eine Gemeinschaftsschule neuer Prägung wird Hemmingen nach Mitteilung des Kultusministeriums nicht bekommen, da keine 2-zügigkeit gewährleistet werden kann. Dies bedeutet die Hauptschule wächst leer.
Ein Gesamtschulkonzept muss mit der Realschule in Schwieberdingen gemeinsam erarbeitet werden. Dies ist ja auch eine Hemminger Schule.
Wenn hier also eine bereits von den Erzieherinnen besichtigte und für nicht negativ bewertete Einrichtung zur Verfügung steht, die für ca. 300.000 Euro an die Bedürfnisse einer Kindergarteneinrichtung angepasst werden kann, ist es für uns undenkbar in ca. 100 m Entfernung einen weiteren ca. 2 Mio teueren, neuen Kindergarten zu bauen. So gehen wir mit dem Geld der Steuerzahler nicht um.
Also: Unser Ansatz: das Geld der Steuerzahler sinnvoll anlegen, Leerstand vermeiden, Investition in Bildung fördern, nicht in Gebäude.
Auch der Ausbau der Bahn wurde vor Jahren mit der Schülerbeförderung begründet. Auch die gut funktionierende Realschule Schwieberdingen- Hemmingen wird das Thema angehen müssen. Und dies bei einem prognostizierten Schülerrückgang von ca 30% in den nächsten Jahren.